Die „Lanschaften“.. über die schwere Geburt eines Buches.

„Man schreibt, weil man etwas zu sagen hat“, so meine Freundin Renate aus Italien zu meinen Bemühungen, etwas zu Papier zu hringen. „Zu Papier“ ist in diesem Fall zutreffend, denn bisher war mein Sinnen und Trachten nur auf die Veröffentlichung von E-Büchern beschränkt.

Nun bietet KINDLE Autoren die Möglichkeit, auch Taschenbücher herauszubringen. Und das ist ein anderer Schnack. Beim E-book muss das Dateiformat stimmen, und gut isses. Nun sind Taschenbücher dann recht teuer, wenn viele Bilder darin enthalten sind. „Schwarzweiß mit Farbdruck“ ist zu wählen, und dann berechnet KINDLE die Druckkosten. Und die sind hoch, bei print on demand. Ich hätte das natürlich auch im Selbstverlag veröffentlichen können, mit einigen tausend Euros Vorleistung ….Und dann hast Du den Keller voller Bücher und ein leeres Konto? Nee, dann lieber so. Meine Krimis gibts ja auch als Taschenbücher, aber weil es bei denen nur der Text ist , sind die Druckkosten nicht mal halb so hoch.

Bei „11.000 km durch Canada und USA“ hatte ich zu leiden. 2x wurde die Veröffentlichung zurückgewiesen. Das erste Mal wegen ungeklärter Urheberrechte („wir haben festgestellt, dass Teile des Buches im Netz frei zugänglich sind“), beim zweiten Mal wurden „undruckbare Zeichen“ gefunden. Außerdem entspräche das Bild auf dem Cover nicht den vorgegebenen Maßen. Und nun? Nun, beim ersten Fall war der Fehler schnell gefunden. Ein Kapitel in meinem Blog (ich nehme natürlich meine Blogeinträge, ich schreib‘ das ja nicht alles nochmal anders auf😈) war noch auf „öffentlich“ gesetzt. Das war schnell repariert. Das Bild auf dem Buchdeckel größenmäßig anzupassen ging auch noch, aber was ist mit den „blassen, undruckbaren Zeichen?“ Es dauerte lange, bis ich draufkam. Es war dieses Sch…Smiley 😨.

Alle Smileys gelöscht, denn wer hat schon gern schwarz unterlegte Fragezeichen im Buch? Dann wieder hochladen, und der Dinge harren: „wird geprüft“ stand in meinem Account im „Bücherregal“. Heute morgen nun: „Wird veröffentlicht“. Hurra, heureka. Mein fortgeschrittenes Alter hinderte mich daran, ein paar Moves zu tanzen.

Eine ASID Nr. war schon zugeteilt und ich hab‘ mir das sofort auf Amazon angeschaut. Und was steht da im Untertitel? “

Menschen und Lanschaften von British Columbia bis New Mexico. „LANSCHAFTEN“!!!!

Himmelherrgottsakrament nochmal!!😠😠 Vermutlich sind im Buch noch ein paar Schreipfähler, aber gleich im Untertitel? Nun, auch das lässt sich reparieren. Sobald das Buch auf „LIVE“ steht, kann ich wieder Details ändern… Hier isses dann zu finden. (Wartet aber noch ein paar Tage)

Hä? Was ich damit verdiene? Hahaaaa, der war gut😂😢! Sagen wir’s mal so. Pfandflaschensammler sind Krösuse dagegen. Wenn ein Kasten Oettinger Alkoholfrei in der Woche dabei herausspringt, ist es viel. Und Oettinger ist noch das Billigste. Nee, Geld sollte für einen Hobby-Autor nicht Triebfeder seines Handelns sein. Eher die Autorenexemplare (Druckkosten + Versandkosten) die man als Geschenke für Freunde erwerben kann. Egal, ich schreibe weiter, da dies die beste Medizin gegen vorzeitige geistige Verwahrlosung ist.

So isch’s no au wieder.

Nachtrag: Von wegen Details ändern…das geht zwar bei E-Büchern, bei gedruckten allerdings nicht (obwohl das gar nicht auf dem Cover, sondern nur im Werbetext steht)…. also wieder rausnehmen, neu hochladen, das „d“ in die Lanschaften einfügen….und warten.

Ich geb‘ dann Bescheid

Es ist vollbracht und es ist prachtvoll geworden. Hier

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